Rechtschutzversicherung

Rechtschutzversicherung für Studenten

Rechtschutzversicherung? Welche und was bringt mir das?

Eine Rechtsschutzversicherung deckt fnanzielle Kosten bei einem Rechtsstreit ab. Die Versicherung ist besonders sinnvoll für Studenten, die sich z.B. in Bafög- oder Prüfungsangelegenheiten rechtlich wehren möchten. Denn die Kosten eines Rechtsstreits steigen schnell an und sind insbesondere für die meisten Studenten unbezahlbar.
Rechtsschutzversicherungen können ohne Obergrenze, oder mit einer bestimmten Deckungssumme abgeschlossen werden. Häufig werden Selbstbeteiligungen pro Schadensfall (häufig 150- 250 Euro) vereinbart.
Im Rechtsschutzfall werden folgende Kosten vom Versicherer übernommen:
  • Anwaltskosten
  • Gerichtskosten
  • Zeugengelder
  • bei verlorenem Rechtsstreit auch die Kosten des Gegners
  • Kosten eines Schieds- oder Schlichtungsverfahrens
  • häufig auch Strafkautionen
Diese Kosten werden je nach Vertrag für Einzelleistungen (z.B. Schadensersatz- Rechtsschutz, Arbeits-Rechtsschutz bei Studentenjobs oder Praktika, Verwaltungsrechtsschutz bei Bafög oder Studienangelegenheiten u.a.) oder für ein Komplettpaket übernommen.
Zu beachten ist, dass der Versicherungsschutz nur für einen vorliegenden Rechtsschutzfall gewährleistet wird. Hinzukommend wird der Rechtsschutzfall vom Versicherer im voraus auf Gewinnchancen überprüft.
Eine weltweiter Schutz z.B. bei einem Auslandssemester kann als Einzelleistung abgeschlossen werden, oder ist im Komplettpaket enthalten.
Bevor eine Rechtsschutzversicherung in Anspruch genommen werden kann, sollte ein mindestens dreimonatiger Versicherungsschutz bestehen.

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