Eine Hausratversicherung deckt
möglichen Schaden der Einrichtungs-, Gebrauchs- und
Verbrauchsgegenstände eines Haushaltes ab. Ein
Versicherungsschutz umfasst Schäden und Folgeschäden,
die durch folgende Ereignisse entstehen:
Auch Folgekosten, die z.B.
durch Hotelkosten, oder verfrühte Rückreise aus dem Urlaub
entstehen, werden von einer Versicherung übernommen.
Eine Hausratversicherung
bewahrt einen somit vor finanziellen Nöten nach einem
Schadensfall. Denn wenn man dann viele Gegenstände wieder selbst
ersetzen muss, kann dies ziemlich ins Geld gehen.
Zusätzlich zu den Haushaltsgegenständen können auch
weitere Schäden wie z.B. Fahrraddiebstahl und
Überschwemmungsschäden in den Vertrag aufgenommen werden.
Bei Vertragsabschluss ist unbedingt darauf zu achten, dass man weder über-, noch unterversichert ist.
Es gibt zwei Arten wie man seinen
Hausrat versichern kann. Zum einen
besteht die Möglichkeit den Wert der Haushaltsgegenstände
auszurechnen und somit eine bestimmte Summe zu versichern. Eine
Entschädigung lässt sich dann wie folgt berechnen: Schaden *
Versicherungssumme/ Versicherungswert.
Zum anderen gibt es die Möglichkeit die Wohnfläche zu
versichern, wobei der Versicherungswert meist bei 650 Euro pro m²
liegt. Der letztere Versicherungsschutz schützt zwar vor einer
Unterversicherung, ist aber nachteilig, wenn man bei einer großen
Wohnfläche keine teuren Gegenstände im Haushalt hat.
Zu beachten ist, dass Wertsachen wie Bargeld, Sparbücher, Schmuck
u.a. nur bis zu einem bestimmten Wert versichert sind. Die
Höchstgrenze für Bargeld liegt z.B. bei 1020 Euro.
Meldepflicht:
Wichtig ist, dass der Versicherte den Schadensfall direkt meldet und
versucht weiteren Schaden (z.B. bei Wasser im Keller) abzuwenden.